Mittels Horizon-Scanning werden diffus-schwache Hinweise auf sich erst unscharf abzeichnende wissenschaftlich-technische Trends identifiziert, um diese hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz und möglicher positiver wie negativer Folgen durchleuchten zu können. Auf diese Weise sollen Bedingungen und Grundlagen für neue Entwicklungen ans Tageslicht treten, die anderenfalls unbemerkt im „Hintergrundrauschen“ verschwinden würden. Die Hauptabsicht liegt somit in der Sensibilisierung der Abgeordneten im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (ABFTA) für wahrscheinlich wichtige Entwicklungen.

Unsere Rolle als VDI/VDE-IT besteht einerseits beim themenoffenen Horizon Scanning darin, den Fraktionen und Ausschüssen Impulse in Form von Kurzprofilen für den Themenauswahlprozess zur Vorbereitung vertiefender TAB-Analyse zu geben. Andererseits arbeiten wir in thematisch vorgegebenen Horizon-Scannings an ausgewählten Themen wie z. B. »Offene Innovationsprozesse als Cloud-Services«, »Additive Fertigungsverfahren/3-D-Druck«, »Mensch-Maschine-Entgrenzungen« oder »Digitales Arbeiten«.