Megatrends wie der demografische Wandel, globale Klimaveränderungen, die fortschreitende Urbanisierung sowie weitreichende, technologische und soziale Wandlungsprozesse prägen unsere Welt stärker als jemals zuvor. Die Digitalisierung der Gesellschaft verändert Lebens- und Arbeitswelten tiefgreifend und schafft im Zusammenspiel von technischer und sozialer Innovation neue Potenziale in Wirtschaft und Gesellschaft. Flexible Produktionsverfahren, dezentrale Wertschöpfungsprozesse und plattformbasierte Geschäftsmodelle wälzen bisherige Branchen um und stellen hohe Anforderungen an die Innovations- und Adaptionsfähigkeit von Unternehmen, Gesellschaften und einzelnen Menschen.

Parallel dazu führt der demografische Wandel in vielen Industrienationen zu einer alternden, schrumpfenden Bevölkerung und insbesondere zu regionalen und nationalen Wanderungsbewegungen, während sich durch Flucht und internationale Migration die Zusammensetzung der Bevölkerung und das gesellschaftliche Zusammenleben verändert. Diese Prozesse haben schon jetzt tiefgreifende Konsequenzen für ländliche Räume, das Fachkräfteangebot, öffentliche Infrastrukturen, den Pflege- und Gesundheitsbereich, aber auch für bestehende und sich entwickelnde Märkte. All diese Wandlungsprozesse beinhalten gleichermaßen Chancen und Risiken für die Innovationsfähigkeit, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften – und nur wer die Zukunft kennt, kann sich angemessen auf sie vorbereiten.

Der Bereich Demografischer Wandel und Zukunftsforschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, gesellschaftliche und technologische Trends frühzeitig zu erkennen, in ihren möglichen Konsequenzen zu verstehen und in bestehende Kontexte einzuordnen. Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sollen so in die Lage versetzt werden, Handlungsoptionen zu entwickeln und Wandlungsprozesse aktiv zu gestalten.

Die Expertinnen und Experten des Bereiches Demografischer Wandel und Zukunftsforschung können dabei auf ein umfassendes Repertoire an Methoden der Zukunfts- und Technikfolgenforschung zurückgreifen, das von Befragungen und der Moderation von Stakeholder-Prozessen in der Strategieentwicklung über Foresight-Instrumente wie dem Visual Roadmapping, bis hin zu IT-gestützter, qualitativer sowie quantitativer Informations- und Datenanalyse und Horizon Scanning reicht.

Dr. Wenke Apt

Dr. Simone Ehrenberg-Silies

Tobias Jetzke

Dr. Sonja Kind

Maxie Lutze

Jenny Strumpf

Daniel Thiele

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