Elektrofahrzeug

Rund 700 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit Bürgerinnen und Bürgern im bcc (Berlin Congress Center) Vorschläge, wie die Elektromobilität noch besser im Alltag ankommen kann. Nachdem eine Kaufprämie für Elektroautos und eine bessere Ladeinfrastruktur angekündigt wurden, standen bei der Konferenz weitere Ideen und Lösungen, auch für den Einsatz von anderen Elektrofahrzeugen wie Bussen, Car-Sharing-Angeboten und weiteren Diensten, zur Debatte.

Die Fach- und Ideenkonferenz wurde im Auftrag der Bundesregierung von der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) organisiert. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Fachforen wurden innovative Geschäftsmodelle und Nutzungsszenarien erörtert. Sie sollen den Rollout der Elektromobilität beschleunigen und gleichzeitig Synergien mit der Energiewende und der Automatisierung sowie der digitalen Vernetzung des Automobils nutzen. Gegenstand der Diskussionen waren auch die Rolle der Elektromobilität bei der Gestaltung von Städten, Potenziale für Kostensenkungen in der Produktion sowie Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Redner der Konferenz waren unter anderem Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Zum Konferenzstart am 6. Juni ist eine achtseitige Sonderbeilage der Bundesregierung mit weiteren Informationen in den Zeitungen „Handelsblatt“ und „Der Tagesspiegel“ erschienen.