Stromtrasse

Die Energiewende bereitet den Weg in eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Durch den Wechsel der Energiebereitstellung von fossilen Brenn- und Kernbrennstoffen auf erneuerbare Energien, stellt sie eine umfassende und breit angelegte Systemtransformation dar, die sich über alle Bereiche der Energiegewinnung, -umwandlung, -verteilung und -speicherung sowie über alle Nutzungspfade (Strom, Wärme, Kälte und Mobilität) erstreckt. Erneuerbare Energie umfasst Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft, Geothermie und Bioenergie. Darüber hinaus leistet eine Reduktion des Energieverbrauchs durch Energieeffizienz und Energieeinsparung einen weiteren, wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Optimierung des Energiemanagements

Mit dem Umbau der Energiewirtschaft ergeben sich jedoch auch Herausforderungen. Der stark zunehmende Einsatz regenerativer Technologien bei der Erzeugung erhöht Schwankungen und Fluktuation im Stromnetz. Gleichzeitig verringern sich die traditionellen thermischen Kraftwerkskapazitäten durch die Abschaltung der Atom- und Kohlekraftwerke. Dadurch brauchen wir genauere Prognosen, die Erzeugung und Nachfrage zuverlässiger voraussagen sowie ein verbessertes Erzeugungs- und Lastenmanagement. Ähnliches gilt für die Energieeffizienz: Um diese zu erhöhen, müssen die Bereitstellungs- und Nutzungstechnologien systematisch optimiert und mit Energieeffizienztechnologien verknüpft werden. Mittelfristig ist auch eine verstärkte Verzahnung der Systeme Strom, Wärme und Mobilität zur Erhöhung der Pufferkapazitäten sinnvoll.

Intelligente Energieversorgung

Durch die Digitalisierung von Infrastrukturen und Prozessen werden Innovationen und damit eine stärkere Integration verschiedener Energiesysteme zu einer intelligenten und systemübergreifenden Energieversorgung erst möglich. Zusammen mit weiteren neuen Technologien ermöglicht die Digitalisierung zum Beispiel die Kopplung verschiedener Energiesektoren, wie Wärme / Kälte (thermische Energienutzung), Strom und Mobilität und eröffnet dadurch neue Möglichkeiten der Speicherung, Transformation und Nutzung von erneuerbar erzeugter Energie insgesamt. Die Digitalisierung bettet die intelligente Energieversorgung langfristig in ein Gesamtsystem ein und macht sie somit zu einem Teil der smarten Versorgung.

Dieser langfristige Umbau der Energieinfrastruktur ist eine komplexe Herausforderung, die nicht nur die Art der Energieerzeugung, sondern auch die Art des Umgangs mit Energie insgesamt revolutionieren wird – und die komplexe und vernetzte Systeminnovationen erfordert. Das setzt große innovationspolitische Anstrengungen voraus: Forschungs- und Entwicklungsarbeiten müssen die technologischen Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Umsetzung schaffen. Dabei müssen auch ökonomische Aspekte zu Investitionsrisiken und Finanzierbarkeit ebenso wie soziologische Herausforderungen wie die gesellschaftliche Akzeptanz der mit der Energiewende einhergehenden Infrastrukturmaßnahmen bedacht werden.

Beraten, analysieren, organisieren, fördern

In all diesen Bereichen unterstützen wir unsere Kunden aus Bund und Ländern als kompetenter Partner bei der Erstellung von Analysen und Handlungsempfehlungen oder in der Forschungsförderung. Wir erstellen beispielsweise Studien und Beiträge in den Bereichen intelligente Energieversorgung und intelligente Netze. Auch im Themenfeld Energiewirtschaft fühlen wir uns zu Hause. Hier beraten wir etwa zu Innovationen und Innovationsnotwendigkeiten für die Energiewende, eruieren Aus- und Weiterbildungs- sowie Personalbedarfe, beschäftigen uns mit der Exportförderung für erneuerbare Energieunternehmen und analysieren die Bedingungen erneuerbarer Energien für Entwicklungs- und Schwellenländer. Als Projektträger unterstützen wir unsere Kunden organisatorisch und fachlich beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung der Energiewende sowie im Bereich Energieeffizienz und verfügen so über einen facettenreichen Erfahrungsschatz.

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Bereich Gesellschaft und Innovation