Dozent vor Studierenden

Bildung und Wissenschaft sind die Grundlagen aller Innovationen, ob ökonomische Innovationen im engeren Sinne oder soziale Innovationen im weiteren Sinne.

Wissenschaft erzeugt Erkenntnisse und Erfindungen, die zu neuen Produkten und technologischen Prozessen, aber auch zu neuen Formen der Arbeit, des sozialen Zusammenlebens und des Lernens führen können.

Berufliche und hochschulische Bildung

Bildung ermöglicht soziale Teilhabe und soziale Mobilität, sie trägt bei zu persönlichem Wohlstand. Deshalb ist uns die Teilhabe an Bildung, also die Öffnung der Bildungseinrichtungen für neue Zielgruppen, besonders wichtig. Ein Aspekt davon ist die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Ein zweiter Aspekt betrifft die Weiterbildung – insbesondere auch die wissenschaftliche Weiterbildung –, die über den Lebenslauf hinweg immer neue Möglichkeiten der Neuorientierung und Weiterentwicklung bieten soll. Wissenschaftliche Weiterbildung soll sich dabei sowohl an Personen richten, die bereits einen ersten Hochschulabschluss haben, als auch an solche –beruflich Qualifizierte –, die auf diesem Weg einen ersten Hochschulabschluss erwerben möchten.

Die berufliche Bildung, insbesondere das für Deutschland charakteristische duale System der Berufsausbildung, trägt erheblich zu einer erfolgreichen Arbeitsmarkintegration und zur Innovationsfähigkeit der Unternehmen bei. Gleichzeitig gewinnt die hochschulische Bildung an Bedeutung, etwa durch Verwissenschaftlichung und Professionalisierung von Tätigkeiten. Es bleibt eine Herausforderung, berufliche und hochschulische Bildung immer wieder neu in ein synergetisches Verhältnis zueinander zu setzen.

Digitale Wissenschaft und Forschung

Zu den Forschungsinfrastrukturen zählen neben Großgeräten und Forschungsbauten auch digitale Infrastrukturen wie Forschungsnetze, soziale Netzwerke für die Forschung und Forschungsdatenzentren.

Diese Veränderungen durch Digitalisierung betreffen dabei auch zunehmend Kernfunktionen der Hochschulen in den genannten Bereichen Forschung (z. B. Nutzung der Forschungsdatenzentren, Big Data und Text Mining als Forschungsmethoden), Lehre (z. B. MOOCs, virtuelle Labore) und Verwaltung (z. B. Campusmanagement-Systeme, IT-Governance). Die Gestaltung dieser Digitalisierung wird die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und des Wissenschaftssystems insgesamt entscheidend beeinflussen.

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Eine weitere wesentliche Bedingung der zukünftigen Leistungsfähigkeit der Hochschulen ist die Gewinnung und Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses. In diesem Kontext stellen sich Hochschulen auch als Arbeitgeber dar, die für angemessene Arbeits- und Entwicklungsbedingungen sorgen müssen. Transparente Wege der wissenschaftlichen Karriere sind dabei ein wichtiger Aspekt, Übergänge vom Wissenschaftssystem in andere Beschäftigungssektoren (Wirtschaft, Verwaltung etc.) ein anderer.

Bildung, Forschung und Innovation

Zukünftige Entwicklungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich sollten – im Sinne des „Knowledge Triangle“ – noch stärker Synergien zwischen den Funktionen „Forschung“, „Bildung“ und „Innovation“ erzeugen. Beispiele dafür sind in Innovations- oder Forschungsprojekte integrierte Weiterbildungsformate (Work Based Learning, Research Based Learning).

Was wir tun

Wir unterstützen unsere Kunden und Auftraggeber in der Projektförderung, die sich an Institutionen des Bildungs- und Wissenschaftssystems richtet, und begleiten Innovationen im Bildungs- und Wissenschaftssystem durch Studien, Analysen, wissenschaftliche Berichte und Evaluationen.

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