
Mit Innovationen Konjunktur machen: Das ist unsere Mission. Dafür arbeiten wir. Damit wollen wir einen Beitrag leisten für den Erfolg, die Stabilität und das Wachstum des Standorts Deutschland in einem prosperierenden Europa.
Im Jahr 2025 gilt das mehr denn je:
- der Bundestag wird neu gewählt
- der Bundeshaushalt ist weiterhin keine beschlossene Sache
- der Standort Deutschland fällt im internationalen Wettbewerb zurück
- die Stabilität und Sicherheit in Europa sind bedroht
- die geopolitische Landschaft ändert sich vor allem mit Blick auf die USA und China
Die Herausforderungen sind gewaltig. Wir blicken dennoch optimistisch in die Zukunft. Der Grund: Alle Parteien sehen die dringende Notwendigkeit, der Stagnation der Wirtschaft und dem Abbau von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken.
Gefragt ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Kraftakt: Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft müssen Hand in Hand arbeiten, damit Deutschland nicht weiter zurückfällt und sich in Europa und weltweit behaupten kann.
Bildung, Innovation und Forschung haben „Made in Germany“ möglich gemacht. Innovationsförderung ist deshalb immer sinnvoll – und dringender denn je.
Wir sind stets dabei, wenn es darum geht, aus Ideen von heute die Erfolge von morgen mitzugestalten. Die Frage, ob für das Fördern von Innovationen die richtigen Instrumente genutzt und Steuermittel optimal eingesetzt werden, bestimmt jeden Tag unser Handeln. Mit Know-how, Kreativität, Engagement, Service, Zuverlässigkeit und Effizienz: Erfahrungen, die unser Team seit bald fünf Jahrzehnten aufgebaut hat.
Die Debatte um die Zukunft ist auch unsere Debatte – sie ist die DNA unseres Unternehmens. Zum Jahresauftakt und vor der Bundestagswahl steigen wir direkt in die Diskussion ein – und zwar mit zehn Thesen zu Chancen für die Zukunft Deutschlands. Unter dem Link in den Kommentaren zeigen wir auf, wie es gelingen kann, die Konjunktur mit Innovationen zu beflügeln.
Und wir bleiben dran – mit regelmäßigen Updates, Studien, Veranstaltungen und Foren. Dabei immer im Blick: Wie entfesseln wir die Kräfte der Innovationsförderung? Um Ideen zu fördern und so Standorte zu stärken.
Zehn innovationspolitische Thesen
- 1. Investitionen in Bildung und Forschung stärken
Die amtierende Bundesregierung wollte gemeinsam mit den Ländern und der Wirtschaft den Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt bis 2025 auf 3,5 Prozent steigern, um exzellente Wissenschaftler und Fachkräfte auszubilden und Spitzenforschung zu fördern. Eine neue Regierung sollte an diesem Ziel festhalten, idealerweise diese Quote noch stärker steigern. Bildung, Innovation und Forschung haben „Made in Germany“ erst möglich gemacht. Innovationsförderung ist deshalb immer sinnvoll – und aktuell dringender denn je.
- 2. Innovationen? Der Mittelstand und Start-ups machen das!
Kleinere und mittlere Unternehmen waren immer das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Start-ups sind der innovative Mittelstand von morgen. Fast die Hälfte der weltweit circa 3.400 „Hidden Champions“ kommen aus Deutschland. Rund 25 Prozent der deutschen Exporte stammen von diesen Hidden Champions. In der aktuellen Krise könnte das der Stabilitätsanker der hiesigen Wirtschaft sein. Die neue Förderrichtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist am 1. Januar 2025 in Kraft getreten. Sie verbessert gezielt die Unterstützung des innovativen Mittelstandes, damit aus guten Ideen noch mehr marktfähige Produkte entstehen können. Wir freuen uns, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit unseren Kompetenzen weiterhin bei der Programmdurchführung zu unterstützen. Mit der Richtlinie wird besonders jungen und kleinen Unternehmen sowie Erstinnovatoren der Zugang zur Förderung erleichtert. Weiter so! Denn: Der Gleichklang aus Unternehmergeist – vor allem des Mittelstandes – mit guten Rahmen- und Förderbedingungen löst Innovationsdynamik aus.
- 3. Effizienter fördern, Bürokratie abbauen
Fördermittel sollten effizient und unbürokratisch zur Verfügung stehen, um vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sowie Start-ups besser zu unterstützen. Dazu braucht es Vereinfachungen von Antrags- und Berichtspflichten durch digitale Prozesse und schlankere Formulare. Als innovativer Dienstleister entwickeln wir Lösungen für einen durchgängig digitalen Prozess der Projektförderung. Dabei sehen wir die Vorgaben des Verwaltungsrechts als Ansporn, um mit neuen Ideen die Effizienz und Effektivität der Bearbeitungsvorgänge zu erhöhen sowie die Transparenz und Datensicherheit zu optimieren. Wir entwickeln Konzepte, um medienbruchfreie Projektförderung mit verwaltungsrechtlichen Vorgaben in Einklang zu bringen. Im Mittelpunkt stehen intelligente Lösungen zum Umgang mit Schriftformerfordernissen. Die so entwickelten Ansätze erfüllen die Formanforderungen und steigern Prozessqualität und -sicherheit sowie die Nutzerfreundlichkeit. Vieles ist möglich, längst nicht alles davon wird von Bund und Ländern abgefordert. Die breite Einführung der E-Akte Bund, die auch unser Unternehmen seit Jahresanfang für das Bundeministerium für Bildung und Forschung verpflichtend führt, ist ein wichtiger und guter Schritt – aber da geht noch mehr. Fordern Sie uns!
- 4. Chancen maximieren, nicht Risiken minimieren!
Die Förderung von risikoreichen, disruptiven Innovationen muss verstärkt werden. Wir brauchen mehr Mut, auch Projekte zu fördern, die mit hohen Unsicherheiten verbunden sind, aber großes Transformationspotenzial haben. Es liegt in der Natur von Innovationen, dass sie bis zu einem gewissen Grad ergebnisoffen sind und der Erfolg nur bedingt planbar ist. Eine Orientierung am wissenschaftlich-technologischen Mainstream stellt zwar sicher, dass ordentliche Projekte mit einer guten Erfolgsquote gefördert werden. Das verhindert tendenziell scheiternde Projekte – aber eben auch überraschende Erfolgs-Projekte. Beim Einsatz öffentlicher Gelder im Bereich der Innovationsförderung geht es darum, die Balance zwischen verantwortungsvollem Einsatz von Steuergeldern und hinreichender Risikoorientierung immer wieder und gerade jetzt neu auszuhandeln.
- 5. SPRIND-Freiheitsgesetz breiter denken
Die Bundesregierung hat als neuen agilen Akteur die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND etabliert, die vielversprechenden Sprunginnovationen schnellstmöglich den Weg ebnen soll. Damit das funktionieren kann, räumt die Bundesregierung mit dem SPRIND-Freiheitsgesetz administrative Hindernisse aus dem Weg. Für viele Förderentscheidungen braucht die Agentur nicht mehr die Zustimmung der Bundesministerien. Fördergelder können zwischen den Jahren verschoben werden, ohne dass nicht ausgegebene Millionen am Jahresende in den Bundeshaushalt zurückfließen. Die Agentur kann deutlich unbürokratischer, flexibler und schneller agieren. Gut so – zum wirklichen Befreiungsschlag wird das SPRIND-Freiheitsgesetz aber erst, wenn die gesamte Innovationsförderung in Deutschland reformiert wird. Die Regularien der Projektförderung sollten ebenfalls nach diesem Vorbild reformiert werden. Hier ist eine wesentlich breitere Wirksamkeit zu erwarten.
- 6. Fokus auf Zukunftstechnologien – Nachhaltigkeit hat Priorität
Investieren wir da, wo sich neue Märkte auftun: Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Biotechnologie und nachhaltige Energielösungen wie etwa die Wasserstoff-Wirtschaft. Dazu gilt es Klima- und Nachhaltigkeitskriterien in allen Innovationsförderprogrammen zu verankern, um den Green Deal, das Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und den Standort Deutschland im wahrsten Wortsinn nachhaltig zu stärken. Bestes Beispiel und Vorbild sind die #Klimaschutzverträge: Sie sollen klimafreundliche Produktionsverfahren in energieintensiven Industriebranchen anstoßen, zum Beispiel in der Papier-, Glas-, Metall- und Chemieindustrie. Wo klimafreundliche Produktionsverfahren gegenwärtig noch nicht konkurrenzfähig betrieben werden können, gleichen Klimaschutzverträge die Mehrkosten im Vergleich zu konventionellen Verfahren aus. Dadurch werden große Mengen an Treibhausgasen vermieden und die dringend notwendige Markttransformation anstoßen.
- 7. Transformation gestalten
Alle Branchen sind betroffen: Technologiebrüche im Halbleiter-, Mobilitäts- oder Energiebereich oder durch Digitalisierung und technologische Innovationen veränderte Arbeitsprozesse sowie der Strukturwandel in den (Braunkohle-)Regionen sind nur einige Auslöser für Transformationsprozesse. Prozesse, die letztlich Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle verändern. Darauf gilt es, sich bestmöglich einzustellen. Neben der akademischen Ausbildung in den ingenieurtechnischen Disziplinen steht die Bedeutung der gewerblichen Berufe und der dualen Berufsbildung, sowie die Notwendigkeit der Weiterbildung für die erfolgreiche Transformation im Mittelpunkt. Beispiel: Zum Ende des 1. Halbjahres 2024 waren in der deutschen Automobilindustrie (ohne Zuliefererindustrie) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 773.000 Menschen beschäftigt. Das waren 0,8 Prozent weniger als zum 1. Halbjahresende 2023. Der Umsatz der Branche sank in diesem Zeitraum demnach um fast 5 Prozent. Steigende Ansprüche an bezahlbare sowie nachhaltige Mobilität, Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit führen zu einem Innovationsdruck in der gesamten Wertschöpfungskette. Gerade um Innovationen wie den Wechsel vom Verbrenner zum elektrischen Antrieb oder das autonome Fahren erfolgreich umzusetzen, werden die richtigen Kompetenzen der Beschäftigten in der gesamten Wertschöpfungskette benötigt. Dazu sollte Deutschland auch den Aufbau und die Förderung regionaler und nationaler Netzwerke verstärken, die den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erleichtern. Denn Kooperation zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen erleichtern die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen.
- 8. Innovationsförderung schließt das Thema Sicherheit ein
Spätestens mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine stellt sich die Sicherheitslage vollkommen anders dar als in den Jahrzehnten zuvor. Die gerade begonnene polnische Ratspräsidentschaft der EU steht unter dem Titel „Security, Europe!“. Ein Fokus liegt dabei auf einer stärkeren europäischen Verteidigung. Angesichts hybrider Kriegsführung geht das Thema Sicherheit schon lange über das Bauen von Kampfflugzeugen und Panzern hinaus. Innovationsförderung muss unter diesen Rahmenbedingungen zwingend auch hier ansetzen: Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Kommunikationstechnik sowie neue Erkenntnisse der Medienwissenschaften spielen in den modernen Sicherheitsbegriff immer stärker hinein. Innovationen mit doppeltem Verwendungszweck, sogenannte Dual-Use-Güter, die aufgrund ihrer Spezifikationen sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können, erfahren daher immer mehr Bedeutung.
- 9. Mehr Zusammenarbeit in Europa
Die Vernetzung und Finanzierung von Innovationsprojekten auf europäischer Ebene sollte verstärkt werden – um Synergien und Wettbewerbsfähigkeit zu maximieren. Beispiel: Ende vergangenen Jahres konnte in Paris das erste Important Project of Common European Interest Mikroelektronik (IPCEI ME) erfolgreich abgeschlossen werden. Als Projektträger haben wir dieses sogenannte IPCEI für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz betreut und freuen uns nun über die beeindruckenden Ergebnisse: Allein in Deutschland wurden vier Chipfabriken aus- bzw. aufgebaut, energieeffiziente und leistungsstarke Mikroelektronikkomponenten entwickelt, mehr als 500 Patente angemeldet und rund 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir tragen mit unserer Arbeit gerne dazu bei, die Mikroelektronik in Deutschland ein Stück nach vorne zu bringen. Diese Blaupause zeigt, was gute Förderung in Europa zu leisten vermag.
- 10. Wenn es um Förderung geht, fordern Sie uns!
Der Gleichklang aus Unternehmergeist – vor allem des Mittelstandes – mit guten Rahmen- und Förderbedingungen löst Innovationsdynamik aus. Bildung, Innovation und Forschung haben „Made in Germany“ erst möglich gemacht. Innovationsförderung ist deshalb immer sinnvoll – und aktuell dringender denn je.
Eine Stärke des deutschen Wirtschaftsstandorts ist seit jeher die Vielfalt seiner Forschungseinrichtungen und Unternehmen, ebenso wie die Vielfalt der Förderlandschaft, die im Regelfall durch Projektträger wie die VDI/VDE-IT repräsentiert wird.
Unsere Volkswirtschaft verliert im internationalen Vergleich aktuell allerdings an Zugkraft. Neben verbesserten Standortbedingungen kommt der passgenauen und vorausschauenden Förderung von Innovationen damit immense Bedeutung zu. Damit Deutschland im Wettbewerb nicht zurückfällt, brauchen wir nicht weniger als eine innovationspolitische Zeitenwende. Deshalb gilt es die Kräfte der Innovationsförderung zu entfesseln – jeden Tag aufs Neue. Dazu haben wir hier etliche Vorschläge gemacht und unsere Expertise eingebracht.
Wir kennen uns aus. Die Frage, ob für das Fördern von Innovation die richtigen Instrumente genutzt und Steuermittel optimal eingesetzt werden, bestimmt jeden Tag unser Handeln.
Also: Wenn es um Förderung geht – fordern Sie uns!